Tourismus

Mecklenburg-Vorpommern ist eines der beliebtesten Urlaubsländer Deutschlands. Unsere Badeorte

und Strände, die historischen und lebendigen Hansestädte und deren Häfen, die eindrucksvollen

Bauten der Backsteingotik und die intakten Landschaften mit ihren Seen im Landesinneren,

unzählige freundliche Pensionen, Hotels und Freizeit- und Wellnessangebote für

jeden Geschmack und Geldbeutel – sie alle ziehen jährlich über 11 Millionen Gäste an, immer

öfter auch außerhalb der Feriensaison.

Engagierte Hoteliers und Gastwirte sorgen für deren leibliches Wohl und sind das Gesicht unseres

Landes. Jedes dritte sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnis im Lande

hängt direkt oder indirekt vom Tourismus ab. Auch bieten sich viele flexible Möglichkeiten für

Teilzeitarbeit. Der Durchschnittsverdienst im Tourismusgewerbe liegt zwar deutlich unter den

Gehältern in der industriellen Produktion, ist aber in den letzten Jahren u. a. durch neue Qualitätsangebote

und die rege Nachfrage auch ohne gesetzliche Mindestlöhne deutlich gestiegen.

Die Branche ist damit auf einem guten Weg, ihren Nachwuchs und Fachkräfte im Land langfristig

zu attraktiven Konditionen zu beschäftigen. Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns

hat der Staat allerdings gerade in Gastronomie und Tourismusgewerbe eine Kaskade von

Personalkostensteigerungen auch quer durch die höheren Qualifikationen ausgelöst, die von

vielen kleineren Betrieben oft kaum zu erwirtschaften ist.

Wir Freien Demokraten werden:

– dafür eintreten, dass Hotels, Pensionen und Restaurants ohne staatlichen

Regulierungsdrang gute Gastgeber sein können.

  • einseitige Belastungen wie Betten- oder Übernachtungssteuern ablehnen und uns stattdessen für freiwillige, umlagefinanzierte Tourismusmarketingkonzepte einsetzen.
  • dafür sorgen, dass die landschaftlichen Grundlagen für das Interesse unserer Gäste an Mecklenburg-Vorpommern erhalten bleiben. Windparks und Urlaub schließen sich nicht grundsätzlich aus, aber die berechtigten Interessen der betroffenen Bürger und Tourismusbetriebe müssen gewahrt bleiben.
  • die individuelle Baukultur in den Regionen Mecklenburgs und Vorpommerns erhalten. Die niedrigen reetgedeckten Häuser auf Fischland-Darß, die Backsteingotik in den Hansestädten, die Bäderarchitektur entlang der Ostsee oder die mittelalterlichen Fachwerkstädte Westmecklenburgs sind Teil unserer Identität und Anziehungspunkte für Gäste. Dies sollte auch bei Sanierungs- und Neubauprojekten sowie bei der Installation von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien oder von Isolationstechnologien berücksichtigt werden. Tradition und Moderne müssen im Einklang stehen.
  • Mecklenburg-Vorpommern zu einem Land machen, das für guten Urlaub und gute Arbeit steht. Wir wollen daher die Tourismuswerbung des Landes künftig besser mit dem Landesmarketing verzahnen. Das Land muss sich als einprägsame Spitzenmarke präsentieren, die allen Wirtschaftszweigen gerecht wird.
  • uns für gutbezahlte Arbeitsplätze im Tourismus und daher für Qualität statt Quantität in der Entwicklung des touristischen Angebots einsetzen.

 

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